13.Apr.2010
Schwarz-Weiß Paar eine Verhängnisvolle Affäre? Jaein sagt Erfolgscoacher Dantse
(prcenter.de) Schwierigkeiten in binationalen Partnerschaften zwischen
afrikanischen Männern und europäischen Frauen (oder auch umgekehrt)
könnten vermindert werden, wenn der kulturelle Unterschied von Anfang an
ernst genommen würde. Aber der große Fehler liegt gerade darin, dass
die Partner in der Verliebtheitsphase alles ausblenden und versuchen die
Beziehung so auszuleben, als ob alles normal wäre. Ganz normal ist es
aber nicht.
Afrika ist sehr offen, ist aber ein ganz komplexer Kontinent mit ganz
komplexen Kulturen.
Die großen Probleme im Umgang mit Afrikanern liegen in den kulturellen
Missverständnissen. Der große Fehler, der die Beziehung zwischen
Menschen aus Afrika und aus Europa beeinflusst, liegt darin, dass die
Europäer ihre Kultur als selbstverständlich und die Werte darin als
universal betrachtet. Sie sind dann immer erstaunt - manche sogar
empört und schockiert-, wenn sie sehen, dass die Afrikaner in vielen
Punkten andere Meinungen und Sichtweisen vertreten.
Das macht sich sehr bemerkbar in Mischpartnerschaften besonders zwischen
Afrikanern und Europäerinnen.
Der Anfang ist öfter anders und sehr schön.
Die europäischen Frauen gehen ganz motiviert und begeistert eine
Partnerschaft mit Afrikanern ein (bzw. afrikanische Frauen mit
europäischen Männern). Der Anfang ist wunderbar, die Frau ist begeistert
von der Lockerheit, Ausstrahlung, Fröhlichkeit, Aktivität, Feeling,
Stimmung, Sexualität des schwarzen Mannes, aber ganz bald kommt die
Alltagsphase, in der die Beziehung mehr ist als nur Begeisterung.
Ab da ergeben sich Probleme und der kulturelle Unterschied wird auch
klarer. Es geht manchmal um Alles. Einige Beispiele:
- - Das Geld. Die europäische Frau kann nicht verstehen, dass der
Afrikaner so wenig Geld hat, aber ständig Geld zu seiner Familie nach
Afrika schickt und schlimmer für sie ist es, dass der Afrikaner sich
kaum Sorgen macht, um für die Rentenzeit zu sparen. „Vorsorge ist ihm
nicht wichtig? Wie geht es so was?“ wundert sich die Europäerin.
- Treue und Untreue. Die europäische Frau hat oft die Ideale, dass, wenn
Menschen sich lieben, sie sich auch sexuell treu bleiben. Das sieht der
afrikanische Mann ein bisschen anders. „Mein Lieblingsessen ist Reis,
aber ich kann doch nicht jeden Tag nur Reis essen sonst werde ich bald
keinen Reis mehr sehen wollen“ resümiert er sein Verhalten. Meistens
geht er fremd, aber die Frau darf es nicht, was die Frau noch mehr
empört.
- Besucher empfangen. Bei den Afrikanern sind Besucher Könige; sie
können kommen, wann sie wollen, auch unangemeldet. Wenn sie da sind,
gibt es keine Privatsphäre. Die europäische Frau stört es, weil sie
immer einen Rhythmus und Zeitplan in ihrer Privatsphäre braucht, was
wiederum der Afrikaner als Egoismus und Geiz betitelt.
- Kindererziehung. Der Afrikaner setzt auf Strenge, Höflichkeit und
Respekt. Die europäische Frau setzt mehr auf „laissez-faire“, auf
lockere Erziehung, bei der das Kind viel selbst bestimmen darf.
- Emanzipation: die Afrikaner empfinden die Europäerin nicht als sehr
emanzipiert, da die afrikanischen Frauen viel selbstbewusster und
stärker sind, aber sie sehen die Europäerin oft als stur, bockbeinig,
respektlos.
- Nach einem Streit will eine deutsche Frau sofort Klärung. Aber der
afrikanische Mann ist nicht an einer Klärung interessiert. Die Frau
fühlt sich zurückgestoßen und nicht geschätzt; daraus entstehen andere
Reaktionen, die vermieden werden könnten. Dabei lehnt der afrikanische
Mann die Klärung überhaupt nicht ab!
- Die Afrikaner fühlen sich sehr kontrolliert und die europäischen
Frauen meinen, sie wollen nur an seinem Leben teilhaben. Schon eine
Frage der Frau wie "Wo willst du hin?", kann als Kontrolle empfunden
werden, während die Frau lediglich Interesse an ihm zeigen will.
Dies sind nur ein paar typische Beispiele und können unendlich erweitert
werden.
Die Europäerinnen sind meistens die ersten, die irgendwann mal diesen
Zustand nicht mehr verkraften können und sprechen das auch an.
Der afrikanische Mann fühlt sich davon überrumpelt und schaltet auf
stumm, die Beziehung und der Glaube daran fangen an zu wackeln.
Stress, Frust, Streit, Trauer setzen sich nieder. Die Beziehung scheint
eine unmögliche Konstellation zu sein; so viele Unterschiede -wie kann
es doch gehen?
Doch- es kann sogar sehr gut gehen. So gut sogar, dass solche
Partnerschaften ein Modell sein könnten.
Wie das geht, zeigt der Coacher Dantse in seinen Vorträgen, Einzel- oder
Gruppenberatung, auch online, telefonisch usw. Einen besseren Coacher
hätte man nicht finden können. Herr Dantse ist Kameruner mit deutschem
Pass, lebt über 20 Jahre in Deutschland, hat 3 schwarz-weiße Kinder, war
mit einer deutschen Frau verheiratet und kennt das Problem fast im
Schlaf. Er hat schon viele solcher Partnerschaften gerettet und glaubt
fest daran, dass diese binationale Partnerschaften Ehe eine Chance ist.
Er coacht mit konkreten Beispielen und praktischen Hilfestellungen.
http://mycoacher.jimdo.com/speziell-afrika-partnerschaft-business-mentalit%C3%A4t/
